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Amerikanische Handelskammer in Deutschland zeigt Finanzierungsmöglichkeiten zur Förderung der Bio- und Medizintechnologie


Auf Einladung von AmCham Germany, FINANCE, des Versicherungsmaklers Marsh und der internationalen Anwaltskanzlei Hogan & Hartson kamen heute führende Vertreter von Unternehmen und Verbänden aus dem Life Sciences Sektor in München zu einer Diskussionsrunde zusammen, um über Chancen, Risiken und Gestaltungsmöglichkeiten bei Allianzen und Partnerschaften in der Bio- und Medizintechnologie zu sprechen.

Der bayerische Staatsminister Erwin Huber würdigte in seinem Grußwort die Bedeutung dieses Sektors für nachhaltiges Wachstum in Bayern und Deutschland.  Bio- und Medizintechnologie gehört auch in Deutschland zu den Branchen mit dem größten Potential für Wachstum und Schaffung neuer Arbeitsplätze. Deutschland war und ist ein bedeutender Forschungsstandort und darf es nun nicht versäumen, im Bereich Life Sciences weiter mit an der Spitze zu sein. Neue Erkenntnisse der Grundlagenforschung müssen mit Kreativität und wissenschaftlicher Originalität in möglichst kurzer Zeit in marktreife Produkte verwandelt werden. „In der Medizintechnik kann Deutschland von seiner Stärke zur Integration von Hochtechnologien und klassischer Ingenieurskunst profitieren. Auch in der Biotechnologie-Branche können wir erfreuliche Entwicklungen verzeichnen. So ist allein in Bayern in den letzten 10 Jahren eine dynamische Landschaft von etwa 100 jungen Biotech-Unternehmen mit etwa 2.400 Beschäftigten entstanden“, erklärte der Minister.

Anders als in den USA gibt es aber für viele deutsche Unternehmen erhebliche Engpässe bei der Finanzierung der Entwicklung neuer Produkte bis zur Zulassung.  Während der Veranstaltung wurden diese spezifischen Probleme angesprochen und Lösungsmöglichkeiten im Rahmen von Kooperationen mit großen Pharma- und Medizintechnikkonzernen aufgezeigt. Dabei wurden auch Fragen des Risikomanagements behandelt, insbesondere der Umgang mit rechtlichen Haftungsrisiken und deren Versicherbarkeit.

Besonders interessant für deutsche Unternehmen können strategische Kapitalbeteiligungen durch Kooperationspartner sein, die nicht nur an der Rendite, sondern vor allem am langfristigen Ausbau des Geschäfts interessiert sind. „Für viele deutsche Life Sciences Unternehmen stellt die Finanzierung des Wachstums durch Kooperationen mit internationalen Konzernen eine attraktive Alternative zu anderen Finanzierungsquellen wie Venture Capital oder Kapitalmarkt dar, auch wegen des damit verbundenen Zugangs zu Know-how und Ressourcen“, sagte Dr. Henning Mennenöh,  Partner bei Hogan &  Hartson in München. „Auch das Thema Risikomanagement in der Bio- und Medizintechnologie ist in den Fokus gerückt“, so Jochen Körner, Regionalleiter beim Versicherungsmakler Marsh. „Gerade in Zeiten unternehmensübergreifender Geschäftsmodelle wird ein integriertes Risikomanagement immer wichtiger.“

Die Pressemitteilung ist auch als PDF-Datei verfügbar.

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