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Abschaffung von Zolltarifen im transatlantischen Handel bringt Wachstum


Positive Effekte für Abschluss der Doha-Runde möglich

AmCham Germany fordert die Abschaffung von Zolltarifen im transatlantischen Handel. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den USA und Europa ist zentraler Schlüssel für nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Der Abbau von Zolltarifen kann die bilateralen Beziehungen stärken und neue Exportpotentiale erschließen.

Die Abschaffung von Zolltarifen in den USA und der EU auf eingeführte Waren hätte erhebliche wirtschaftliche und handelspolitische Vorteile. Bei Durchführung dieser Maßnahme könnten Exporte zwischen beiden Regionen bis 2015 um bis zu 17 Prozent gesteigert werden. Aufgrund des großen Handelsvolumens zwischen den USA und der EU (über $600 Milliarden pro Jahr), hätte die Abschaffung von Zolltarifen signifikante Kostensenkungen und Produktivitätssteigerungen zur Folge.

Die Schaffung einer transatlantischen zollfreien Handelszone bedeutet keine Abkehr von einer multilateralen Welthandelsordnung sondern einen zusätzlichen Anreiz für aufstrebende Wirtschaftsmächte wie China oder Indien, Verhandlungen im Rahmen der WTO Doha-Runde voranzutreiben, um eigene Vorteile durch Marktöffnungen zu sichern. Zudem sollte die Einbeziehung weiterer Partnerstaaten in die zollfreie Handelszone langfristig nicht ausgeschlossen werden.

Eine starke Partnerschaft zwischen USA und EU dient als solide Grundlage für multilaterale Verhandlungen mit dem Ziel, globale Initiativen voranzubringen. Gemeinsame Führung ist nötig, um globales Wirtschaftswachstum voranzutreiben, Handel und Investitionen auszuweiten und Wachstum in Schwellenländern zu fördern.

Deutsche Pressemitteilung als pdf-Datei

Englische Pressemitteilung als pdf-Datei.

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