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AmCham Germany zum G20-Gipfel


AmCham Germany betont Notwendigkeit eines klaren Bekenntnisses für fairen und freien Handel

Klimaschutz als eine Voraussetzung für nachhaltiges Wachstum verstehen

Chancen der Digitalisierung durch gemeinsame Rahmenbedingungen besser nutzen


Frankfurt, 6. Juli 2017
- Anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg fordert AmCham Germany von den Staats- und Regierungschefs der G20-Länder ein klares Bekenntnis zum freien und fairen Handel. Der weltweite Handel muss auf multilaterale Abkommen und Regeln setzen. AmCham Germany-Präsident Bernhard Mattes betont: "Protektionistische Maßnahmen nützen in der globalisierten Welt von heute niemandem - sei es im freien Warenverkehr oder bei der Freizügigkeit von Arbeitskräften. Der G20-Gipfel bietet die Chance, die internationale Zusammenarbeit - insbesondere in wirtschafts- und finanzpolitischen Fragen - gemeinsam zu gestalten. Dies sollten wir jetzt nutzen und entschieden handeln. Denn globale Probleme können nur gemeinsam gelöst werden."

Der Klimaschutz ist eine der zentralen globalen Herausforderungen. Nach dem Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen sprechen sich die Mitglieder von AmCham Germany unverändert für die Ziele des Abkommens aus und halten an den darauf ausgerichteten Unternehmensstrategien fest. Die übrigen G20-Staaten sollten ein starkes Signal zur Bekräftigung des Abkommens senden, denn es bietet einen verlässlichen und gleichzeitig flexiblen Rahmen für nachhaltiges Wachstum.

Einen Schwerpunkt legt Deutschland während seiner G20-Präsidentschaft auf das Thema Digitalisierung. Digitalisierung ist einer der maßgebenden Treiber für globales Wachstum. Dabei ist ein Bekenntnis der G20 für ein offenes, sicheres und grenzenloses Internet Voraussetzung für das Vorantreiben der Digitalisierung. Mattes erklärt: "Im digitalen Zeitalter muss eine Balance zwischen Datensicherheit und Datenaustausch geschaffen werden, die den nötigen Schutz bietet, aber es den Unternehmen auch ermöglicht, die Chancen für Innovation zu nutzen. Weiterhin muss die digitale Infrastruktur ausgebaut und an gemeinsamen Rahmenbedingungen gearbeitet werden. Investitionen in digitale Bildung und Weiterbildung sind essentiell, um die Chancen der Digitalisierung für Wirtschaft und Gesellschaft voll nutzen zu können. Denn durch die wachsende Digitalisierung der Industrie werden in den kommenden Jahren andere Arbeitsplätze und Berufsfelder geschaffen."


Pressekontakte:

Elizabeth Boshold, Daniel Hawk, Patricia Limburg
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