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Nach Zwischenwahlen in den USA: Wirtschaft setzt auf Fortsetzung des transatlantischen Dialogs


AmCham Germany hofft, dass die US-Administration einer starken transatlantischen Partnerschaft zwischen Europa und Amerika einen hohen Stellenwert einräumt. Wichtig sind nun Investitionen seitens der US-Administration in die Bildung, Ausbildung und Infrastruktur des Landes sowie ein klares Bekenntnis zum fairen und freien Handel.

Frankfurt, 7. November 2018 - Die Amerikaner haben in den Zwischenwahlen wieder für mehr politisches Gleichgewicht im Kongress gesorgt: Die Demokraten haben im Repräsentantenhaus die Mehrheit errungen. Im Senat behalten die Republikaner die Mehrheit. Das bedeutet eine Veränderung der Machtverhältnisse. Es besteht jedoch die Gefahr der Blockade und des Stillstands. Mit der Mehrheit können die Demokraten politische Projekte der Republikaner blockieren. Umgekehrt sind die  Demokraten im Kongress für Gesetze auf die Zustimmung der republikanischen Mehrheit im Senat angewiesen. AmCham Germany hofft auf eine konstruktive Zusammenarbeit des Kongresses mit dem US-Präsidenten Donald Trump. Politischer Stillstand durch gegenseitige Blockaden hingegen wäre schlecht für die Wirtschaft. Die überdurchschnittliche hohe Zahl an gewählten weiblichen Abgeordneten, Abgeordneten mit Indigenem- oder Migrationshintergrund und die Wahl des ersten offen homosexuellen Gouverneurs begrüßt AmCham Germany als positive Entwicklung, dass sich die gesellschaftliche Vielfalt nun auch auf höchster politischer Ebene niederschlägt.

Ergebnis der US-Midterm elections nährt Hoffnung auf eine starke transatlantischen Partnerschaft zwischen Europa und Amerika

Das Ergebnis der Midterm-Wahlen in den USA spiegelt die Stimmung im Land wider und ist das Zeugnis einer gespaltenen Gesellschaft. Es ist wichtig, die amerikanische Gesellschaft zu vereinen und das Land nachhaltig zu stärken. Wichtig sind nun Investitionen in Bildung, Ausbildung und Infrastruktur, und auch ein klares Bekenntnis zum fairen und freien Handel. Beide Parteien müssen gemeinsam die Projekte angehen, sich kompromissbereit zeigen und das Land stärken. AmCham Germany hofft, dass die US-Administration einer starken transatlantischen Partnerschaft zwischen Europa und Amerika einen hohen Stellenwert einräumen wird.

AmCham Germany will sich dafür einsetzen, das Verständnis füreinander zu stärken

"Der intensive und konstruktive Dialog zwischen den Partnern in der EU und in den USA muss auch in Zukunft fortgeführt werden. Wir brauchen weiterhin den Willen, nach gemeinsamen Lösungsansätzen zu suchen. Und: Wir müssen auch immer wieder die Gemeinsamkeiten aufzeigen, von denen beide Seiten all die Jahre profitiert haben. AmCham Germany wird sich weiterhin dafür einsetzen, das Verständnis füreinander und die gemeinsamen Handelsbeziehungen zu stärken", sagt Frank Sportolari Präsident der AmCham Germany. Die transatlantische Wirtschaft ist dazu mit der US-Administration in Washington, DC, im Dialog, sowohl mit den politischen Akteure der Bundesstaaten sowie den Gouverneuren. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der amerikanischen Gesetzgebung.

Mehr über die Policy Committees und Positionen der AmCham Germany

 

Pressekontakt:
Patricia Limburg
069 - 929 104-40
presse@amcham.de

 

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