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AmCham Germany gegen geplante Aussetzung des EU-US-Datenschutzabkommens (EU-US Privacy Shield)


Großer Schaden für transatlantischen Handel AmCham Germany setzt darauf, dass EU-Parlament am Privacy Shield festhält

Berlin, 04. Juli 2018 - Zur morgigen Abstimmung über die Aussetzung des EU-US-Datenschutzabkommens (EU-US Privacy Shield) im Europäischen Parlament erklärt AmCham Germany-Geschäftsführerin Eveline Metzen:

"Das EU-US-Datenschutzabkommen bietet nicht nur den europäischen Bürgern Schutz. Es ist die zentrale Grundlage für den transatlantischen Datenverkehr und somit eine wichtige Brücke für den Handel zwischen der EU und den USA. Wenn das Abkommen zum 1. September 2018 einseitig durch die Europäische Union außer Kraft gesetzt wird, werden in Europa tätige Unternehmen eingeschränkter in der Lage sein, personenbezogene Daten in die größte Volkswirtschaft der Welt zu übertragen. Das schadet dem transatlantischen Handel."

Statt EU-US Privacy Shield aussetzen, Dialog zwischen EU und USA weiterführen und aktuelles Abkommen verbessern

AmCham Germany fordert statt einseitiger Maßnahmen den kontinuierlichen und konstruktiven Dialog zwischen der EU und den USA weiter zu führen, um den Datentransfer weiter zu verbessern und den transatlantischen Handel insgesamt noch rechtssicherer zu machen.

Die Aufrechterhaltung des EU-US-Datenschutzabkommens ist für Verbraucher wie für Unternehmen in Europa unerlässlich. AmCham Germany setzt darauf, dass das Europäische Parlament weiter an diesem Abkommen festhält.

 

Pressekontakt:+49 151 14657921 Frank Hufnagel+49 69 929104 -40 Patricia LimburgEmail: presse@amcham.de

 

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