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14.11.12

Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA für Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum

Ein Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA würde enorme Wachstumsimpulse für beide Regionen geben. Ein solches Abkommen könnte bis zu 1,5 Prozent zusätzliches Wachstum auf beiden Seiten des Atlantiks generieren. Die globale Wettbewerbsfähigkeit der USA und Europas könnte damit entscheidend gestärkt werden.


EU-US High Level Working Group on Jobs and Growth: Verhandlungen fortführen

Für die USA standen in den vergangenen Jahren vor allem der pazifische Raum und Asien im Vordergrund. So haben die USA Handelsabkommen mit Panama, Kolumbien und Südkorea unterzeichnet – mit den viel stärkeren Wirtschaftsmächten in Europa nicht. Das gilt es jetzt in der zweiten Amtszeit von Präsident Obama zu ändern. Besonders die in der EU-US High Level Working Group on Jobs and Growth erarbeiteten Empfehlungen sollten ernst genommen und die Bemühungen um ein Free Trade Agreement zwischen Europa und den USA vorangetrieben werden.

Transatlantische Wirtschaftsbeziehungen: Abbau aller Handelsbarrieren und Zölle
Die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen sind stark und stabil und bergen noch weiteres Potenzial für Wachstum. Alle Handelsbarrieren sowie Zölle im transatlantischen Markt sollten abgebaut werden. Außerdem fehlen Standards zwischen der EU und den USA. Genehmigungen für die Ausfuhr zum Beispiel von Pharmaprodukten stellen Hürden für Firmen auf beiden Seiten des Atlantiks dar.

Angesichts der steigenden Bedeutung der aufstrebenden Märkte wird die Beziehung zwischen den USA und Europa wichtiger denn je. Auf der Basis ihrer gemeinsamen Werte können Europa und die USA auch künftig ihre Führungsrolle behaupten – in den Bereichen Handel, Innovation, Technologie, Finanzmarktregulierung sowie nachhaltige Entwicklung.

Der Wirtschaftsstandort Deutschland ist mit einem Investitionsvolumen von ca. 130 Milliarden Euro und damit verbundenen 800.000 direkten Arbeitsplätzen der Standort mit der höchsten Konzentration amerikanischer Investitionen.


Pressemitteilung als pdf-Datei


Terminhinweis: Die Transatlantische Jahreswirtschaftskonferenz
Am 15.11.2012 findet in Frankfurt am Main die 6. Transatlantische Jahreswirtschaftskonferenz statt. Veranstalter sind die Amerikanische Handelskammer in Deutschland (AmCham Germany) und das F.A.Z.-Institut in Kooperation mit dem Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) und dem TransAtlantic Business Dialogue (TABD). Mit Vorträgen, Podiumsdiskussionen und praxisorientierten Workshops zu einer Vielfalt von aktuellen Fragestellungen der europäisch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen bietet die Veranstaltung Gelegenheit zum Austausch mit Experten. Mehr Informationen unter 069 929104-40. Das Programm können sie hier abrufen.

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