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27.04.07

EU-USA Gipfel: Amerikanische Handelskammer in Deutschland begrüßt die geplante Unterzeichnung eines Rahmenabkommens zur Förderung der transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen

Die American Chamber of Commerce in Germany (AmCham Germany) ermutigt die Teilnehmer des Gipfels zwischen den USA und der EU am 30. April, entschieden auf einen barrierefreien transatlantischen Markt hinzuarbeiten, um die transatlantische Wirtschaftspartnerschaft zu stärken. Abbau von Handelshemmnissen und Einführung gemeinsamer Standards haben Priorität.

Trotz der engen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA bestehen weiterhin Hindernisse, die grenzüberschreitenden Handel erschweren. Die Amerikanische Handelskammer in Deutschland setzt sich dafür ein, den wechselseitigen Marktzugang zu erleichtern und indirekte Handelshemmnisse und diskriminierende Verfahren weiter abzubauen. So ruft sie dazu auf, eine gegenseitige Anerkennung der rechtlichen Rahmenvorschriften für Finanzdienstleistungen und Kapitalmärkte durchzusetzen. Auch eine Harmonisierung von technischen Standards und Genehmigungsverfahren würde Unternehmen Kosten und Zeit ersparen, da sie aufwendige und kostspielige Verfahren nicht mehrmals durchführen müssten. Neue Regulierungsanstrengungen in jedem wirtschaftlichen Bereich sollten angesichts der engen Vernetzung gemeinsam oder zumindest koordiniert angegangen werden. Dies gilt auch für den Bereich der pharmazeutischen und chemischen Industrie. Hier ist aufgrund der bestehenden politischen Unterschiede kurzfristig eine Verständigung nicht realistisch. Auch im Bereich Energie und Umwelt bietet sich viel Raum, um gemeinsame Strategien auszuarbeiten und koordinierte Standards zu setzen.

 

Das Abkommen sollte durch einen integrierten, detaillierten Zeitplan sicherstellen, dass diese Initiative zur Vertiefung der transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen auch langfristig Aufmerksamkeit erfährt und nicht nach einem Wechsel der Protagonisten im Sande verläuft. 

 

Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den USA und Europa stellen ca. 50% des Welthandels dar und haben direkte Arbeitsplätze für 14 Millionen Menschen geschaffen. Die wechselseitigen Investitionen übertreffen die in andere Regionen bei weitem. Um dieses Verhältnis weiterhin zu fördern, sollte es in einen wirtschaftspolitischen Rahmen gestellt werden. AmCham Germany begrüßt daher das vereinbarte Abkommen, als einen großen Schritt in Richtung eines integrierten transatlantischen Markts.

 

Pressemitteilung als pdf Version

 

Der vollständige Text der Rahmenvereinbarung, die am 30. April 2007 in Washington DC unterzeichnet worden ist, ist zu finden auf der Seite der deutschen Ratspräsidentschaft, www.eu2007.de.

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DIN Deutsches Institut für Normung e.V.
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